Allianz für Profis: Wohnungswirtschaft und Immowelt starten Kooperation

Allianz für Profis: Wohnungswirtschaft und Immowelt starten Kooperation

Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW und die Immowelt Group beschließen Kooperation / Gemeinsam werden neue Services für die Online-Vermarktung von Wohnimmobilien entwickelt und realisiert / GdW-Präsident Axel Gedaschko: „Unsere große Gemeinsamkeit mit Immowelt ist der Fokus auf die Profis der Branche. Gemeinsam entwickeln wir in Zukunft neue, speziell auf unsere Mitglieder zugeschnittene Produkte.“ / Immowelt-CEO Carsten Schlabritz über DUO, dem gemeinsamen Vermarktungspaket von immowelt.de und immonet.de: „Wir haben den Nerv der Wohn-Profis getroffen und werden uns auch weiter an den Anforderungen der professionellen Wohnungsvermittler orientieren“

Nürnberg, 17. November 2016. Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW und die Immowelt Group haben eine Kooperation beschlossen. Gemeinsam werden neue, innovative Services für die Online-Vermarktung von Wohnimmobilien entwickelt und realisiert. „Unsere große Gemeinsamkeit mit Immowelt ist der Fokus auf die Profis der Branche. Gemeinsam entwickeln wir in Zukunft neue, speziell auf unsere Mitglieder zugeschnittene Produkte“, so GdW-Präsident Axel Gedaschko.

„Wir haben den Nerv der Wohn-Profis getroffen“

„Die Kooperation mit dem GdW hat für uns eine enorme Bedeutung. Als größter deutscher Branchenverband ist der GdW Heimat vieler unserer Kunden“, so Immowelt-CEO Carsten Schlabritz. „Wir haben die Erfahrung, das Gespür und das Know-how, um unsere Produkte auf die Anforderungen der GdW-Mitglieder zuzuschneiden.“ Mit DUO, dem gemeinsamen Vermarktungspaket der Immobilienportale immowelt.de und immonet.de, hat die Immowelt Group den ersten großen Coup gelandet. „Wir haben den Nerv der Wohn-Profis getroffen und werden uns auch weiter an den Anforderungen der professionellen Wohnungsvermittler orientieren.“ DUO bietet die Möglichkeit, auf zwei der größten Immobilienportale gleichzeitig vertreten zu sein. „Wir freuen uns, dass unsere Mitglieder bei den DUO-Partnerschaften von besonderen Konditionen profitieren werden“, so GdW-Präsident Axel Gedaschko.

Über GdW Bundesverband:
Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen vertritt als größter deutscher Branchendachverband bundesweit und auf europäischer Ebene rund 3.000 kommunale, genossenschaftliche, kirchliche, privatwirtschaftliche, landes- und bundeseigene Wohnungsunternehmen. Sie bewirtschaften rd. 6 Mio. Wohnungen, in denen über 13 Mio. Menschen wohnen. Der GdW repräsentiert damit Wohnungsunternehmen, die fast 30 Prozent aller Mietwohnungen in Deutschland bewirtschaften.

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Immobilienboom im Städtedreieck: In Nürnberg verdoppeln sich seit 2011 die Preise

Immobilienboom im Städtedreieck: In Nürnberg verdoppeln sich seit 2011 die Preise

Wachsende Einwohnerzahlen in Nürnberg, Erlangen und Fürth: Kaufpreise für Immobilien gehen durch die Decke / Verdopplung der Preise in Nürnberg, trotzdem ist Erlangen noch teurer, wie eine 5-Jahres-Analyse von immowelt.de, dem führenden Immobilienportal in der Region, ergibt / Die Mieten erhöhen sich mit Steigerungswerten zwischen 15 und 28 Prozent ebenfalls kräftig

Nürnberg, 6. Dezember 2016. Kommen, staunen, bleiben – diesem Leitspruch der Metropolregion Nürnberg folgen immer mehr Menschen. Die steigende Popularität und die wachsenden Einwohnerzahlen lassen die Kaufpreise für Eigentumsobjekte in den vergangenen 5 Jahren regelrecht explodieren. In Nürnberg verdoppelten sie sich mit über 3.000 Euro pro Quadratmeter fast. Auch in Erlangen und Fürth gingen die Preise durch die Decke, wie eine Analyse von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale, zeigt. Analysiert wurden jeweils die in den ersten 3 Quartalen der Jahre 2011 und 2016 auf immowelt.de inserierten Angebote. Die Mieten stiegen ebenfalls, allerdings nicht ganz so extrem.

Die attraktive Lage des Städtedreiecks im Herzen Europas lockt – verbunden mit einer guten Infrastruktur – Hightech-Unternehmen und innovative Start-Ups in die Region. Mit ihnen kommen zahlreiche Akademiker und gut verdienende IT-Kräfte. Vor allem in Nürnberg führte der ungebrochene Run zu einer Explosion der Immobilienpreise: Wer dieses Jahr in eine Wohnung oder ein eigenes Häuschen investieren will, zahlt doppelt so viel wie 2011. Damals kostete ein Quadratmeter im Median noch 1.576 Euro, jetzt sind es 3.088 Euro.

Noch teurer ist es in Erlangen

Noch teurer als in der Frankenmetropole sind Immobilien in der Siemens-Stadt Erlangen. Im Median müssen Kaufwillige aktuell mit Quadratmeterpreisen von 3.489 Euro kalkulieren. Das sind 58 Prozent mehr als 2011. Auch das benachbarte Fürth wird immer beliebter, was sich innerhalb der vergangenen 5 Jahre mit einem Plus von 68 Prozent auf die Preisentwicklung ausgewirkt hat. Inzwischen liegt der Quadratmeterpreis für Eigentum in der Kleeblattstadt im Median bei 2.885 Euro.

Verantwortlich für die Preissprünge im Städtedreieck sind vor allem viele exklusive Neubauwohnungen, die in den letzten Jahren auf den Markt kamen. Doch noch immer übersteigt die Nachfrage das Angebot. Denn angesichts niedriger Zinsen und steigender Mieten sind Wohnungen und Einfamilienhäuser im Großraum ein begehrtes Investitionsobjekt. Mit einer solchen Entwicklung hat vor wenigen Jahren noch kaum jemand gerechnet, als nach Grundig auch noch AEG und Quelle ihre Pforten schlossen und die Region in einer tiefen Krise steckte.

Die Mieten stiegen langsamer – aber trotzdem kräftig

Nicht nur Kaufen, auch Mieten wurde in Nürnberg, Fürth und Erlangen deutlich teurer – wenn auch nicht in demselben Maße. Der geringste Anstieg im Vergleich der drei Nachbarstädte ist mit 15 Prozent in Erlangen zu verzeichnen. Die Mieten sind dort allerdings noch immer am höchsten: Pro Quadratmeter werden im Median in Bayern kleinster Großstadt 10 Euro verlangt, 2011 waren es noch 8,70 Euro.

Der permanente Bevölkerungszuwachs in Fürth ließ die Mieten innerhalb der vergangenen 5 Jahre um 26 Prozent in die Höhe schnellen. Die vom Amt für Stadtforschung seit 2011 jährlich fast 2.000 verzeichneten Neu-Fürther wohnen im Vergleich zu Erlangen mit 8,60 Euro pro Quadratmeter aber noch relativ günstig. Auch in Nürnberg müssen Mieter mit 9,10 Euro über ein Viertel mehr bezahlen als vor 5 Jahren. Dieser Trend wird vermutlich anhalten, alle drei Städte rechnen in den kommenden Jahren mit steigenden Einwohnerzahlen.

Datenbasis für die Berechnung der Preise in Nürnberg, Fürth und Erlangen waren 56.600 auf immowelt.de inserierte Angebote. Die Preise sind jeweils Angebots-, keine Abschlusspreise. Bei den Mieten handelt es sich um angebotene Nettokaltmieten bei Neuvermietung. Die Preise geben jeweils den Median der jeweils in den ersten drei Quartalen 2011 und 2016 angebotenen Wohnungen und Häuser wieder. Der Median ist der mittlere Wert der Angebotspreise.

Wohnen am Fluss: So teuer ist Mieten und Kaufen in den größten Rheinstädten

Wohnen am Fluss: So teuer ist Mieten und Kaufen in den größten Rheinstädten

Am meisten zahlen Mieter für das Leben am Rhein in Konstanz (11,70 €/m²), Düsseldorf (10,60 €/m²) und Mainz (10,30 €/m²) / Den stärksten Mietpreisanstieg verzeichnet Düsseldorf mit 28 Prozent (2011: 8,30 €/m²), das zeigt eine Analyse von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale / Höchste Quadratmeterpreise in Konstanz (4.140 €/m²), Wiesbaden (3.440 €/m²) und Düsseldorf (3.390 €/m²)

Nürnberg, 2. Februar 2017. Früher Lebensader, heute Lebensqualität: Auf seinem Weg zur Nordsee legt der Rhein über 865 Kilometer in Deutschland zurück. Dabei fließt er durch Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, vorbei an Weinbergen, Karnevalshochburgen, Häfen und Industriestandorten. Zahlreiche Städte sind im Laufe der Jahrhunderte an den Ufern des Rheins entstanden. Immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale, hat untersucht, was Wohnungen und Häuser in den größten Städten entlang des Rheins kosten.

So viel zahlen Mieter in den größten Städten am Rhein:

Stadt Mietpreis 2011 Mietpreis 2016 Veränderung
Bonn 7,80 €/m² 9,20 €/m² 18 %
Dormagen 7,00 €/m² 7,70 €/m² 10 %
Düsseldorf 8,30 €/m² 10,60 €/m² 28 %
Duisburg 5,00 €/m² 5,50 €/m² 10 %
Karlsruhe 8,30 €/m² 9,50 €/m² 14 %
Koblenz 5,70 €/m² 7,30 €/m² 28 %
Köln 8,50 €/m² 10,00 €/m² 18 %
Konstanz 10,00 €/m² 11,70 €/m² 17 %
Krefeld 5,50 €/m² 6,60 €/m² 20 %
Leverkusen 6,70 €/m² 7,40 €/m² 10 %
Ludwigshafen 6,30 €/m² 7,50 €/m² 19 %
Mainz 9,00 €/m² 10,30 €/m² 14 %
Mannheim 7,30 €/m² 8,60 €/m² 18 %
Meerbusch 8,30 €/m² 9,40 €/m² 13 %
Neuss 6,90 €/m² 7,70 €/m² 12 %
Neuwied 5,20 €/m² 5,80 €/m² 12 %
Speyer 7,10 €/m² 8,00 €/m² 13 %
Wesel 5,40 €/m² 5,90 €/m² 9 %
Wiesbaden 8,40 €/m² 10,00 €/m² 19 %
Worms 5,70 €/m² 7,00 €/m² 23 %

Berechnungsgrundlage
Datenbasis für die Berechnung der Mietpreise in den größten deutschen Städten am Rhein waren 93.700 Mietwohnungen und -häuser, die 2011 und 2016 auf immowelt.de inseriert wurden. Die Mietpreise spiegeln den Median der Nettokaltmieten bei Neuvermietung wider.

So viel kosten Kaufimmobilien in den größten Rheinstädten:

Stadt Kaufpreis 2011 Kaufpreis 2016 Veränderung
Bonn 1.590 €/m² 2.470 €/m² 55 %
Dormagen 1.660 €/m² 2.350 €/m² 42 %
Düsseldorf 1.930 €/m² 3.390 €/m² 76 %
Duisburg 990 €/m² 1.190 €/m² 20 %
Karlsruhe 2.100 €/m² 2.750 €/m² 31 %
Koblenz 1.350 €/m² 2.210 €/m² 64 %
Köln 1.920 €/m² 2.990 €/m² 56 %
Konstanz 2.930 €/m² 4.140 €/m² 41 %
Krefeld 1.160 €/m² 1.470 €/m² 27 %
Leverkusen 1.590 €/m² 2.330 €/m² 47 %
Ludwigshafen 1.260 €/m² 1.720 €/m² 37 %
Mainz 1.770 €/m² 2.940 €/m² 66 %
Mannheim 1.600 €/m² 2.160 €/m² 35 %
Meerbusch 2.150 €/m² 3.150 €/m² 47 %
Neuss 1.510 €/m² 2.530 €/m² 68 %
Neuwied 1.230 €/m² 1.580 €/m² 28 %
Speyer 1.650 €/m² 2.150 €/m² 30 %
Wesel 1.270 €/m² 1.540 €/m² 21 %
Wiesbaden 2.110 €/m² 3.440 €/m² 63 %
Worms 1.190 €/m² 1.590 €/m² 34 %

Berechnungsgrundlage
Datenbasis für die Berechnung der Kaufpreise in den größten deutschen Städten am Rhein waren 94.800 auf immowelt.de inserierte Angebote. Die Preise sind Angebots-, keine Abschlusspreise. Die Preise geben den Median der in den Jahren 2011 und 2016 angebotenen Wohnungen und Häuser wieder. Der Median ist der mittlere Wert der Angebotspreise.

Wohnungssuche heute: „immo erst zu immowelt.de“

Wohnungssuche heute: „immo erst zu immowelt.de“

Neuer Clip zur Wohnungssuche als mitreißendes Musikvideo / Extra komponierter Song zum Download auf iTunes, Spotify, Amazon Music, SoundCloud, Deezer und Shazam / Exklusive Werbeplätze im Vorfeld der WM-Qualifikationsspiele der deutschen Nationalmannschaft

Nürnberg, 27. Februar 2017. Immo erst zu immowelt.de: Mit diesem neuen Claim startet die neue Kampagne von immowelt.de. Herzstück ist ein Musikclip, unterlegt von einem extra komponierten Song. Der Clip wird in voller Länge online gestreut und als gekürzte Version im TV ausgestrahlt. Ein Highlight ist das Co-Sponsoring der TV-Übertragung der kommenden 6 WM-Qualifikationsspiele der deutschen Nationalmannschaft bei RTL.

Immobiliensuche als Selbsterfahrungstrip

Im neuen Clip erzählt immowelt.de die Geschichte eines jungen Mannes: Von seiner Freundin wegen seiner absurd kleinen Wohnung verlassen, sucht er Trost im Schlaf. Das Letzte, was er hört, sind die Worte eines Fernsehpredigers: „Such dir eine neue Wohnung und sei, wer immo du sein willst.“ Im Traum erlebt er die unendlichen Möglichkeiten des Wohnens und wie jede Wohnung das Leben verändern kann. In teils surrealen Bildern führt der Spot durch diesen Traumtrip. An dessen Ende weiß der Held, was zu tun ist: Er sucht bei immowelt.de nach einem neuen Zuhause.

Neue Kampagne, neuer Claim: immo erst zu immowelt.de

„Mit unserer neuen Kampagne setzen wir unseren Weg konsequent fort: die starke Marke noch mehr zu pushen und die Reichweite weiter auszubauen. Der neue Claim setzt ein deutliches Signal: Die erste Anlaufstelle für Immobilien ist immowelt.de – sowohl für Anbieter als auch für Suchende“, sagt Carsten Schlabritz, CEO der Immowelt AG.

Für die Kreation der Kampagne zeichnet die junge Agentur FYFF aus Nürnberg verantwortlich. Die Regie beim bildgewaltigen Musikvideo führte Joschka Laukeninks. Den Song „Für immo“ lieferte AHOImusic (Tommy Peters & Malte Pittner).

Verbreitung in TV, Print, Online und Musikportalen

Mit der neuen Kampagne feiert immowelt.de Premiere in der Fußballwerbung: Als Co-Sponsor der Live-Übertragung der WM-Qualifikationsspiele der deutschen Fußballnationalmannschaft bei RTL. Die Spots werden auch zu besten Sendezeiten auf zahlreichen TV-Sendern wie Pro7, Sat1, RTL und Vox gezeigt. Ergänzende Motive mit vielen weiteren überspitzten Wohngeschichten werden in bundesweiten Print-Schaltungen (unter anderem Bild am Sonntag, Welt am Sonntag, WAZ und Münchener Merkur) sowie online auf reichweitenstarken Portalen (zum Beispiel bild.de, welt.de, Spiegel Online, sueddeutsche.de, gmx.de und web.de) zu sehen sein. Direktes Markenerleben verspricht die Verlängerung der Kampagne in die Social-Media-Kanäle. Als crossmediale Verlängerung wird der Song über iTunes, Spotify, Amazon Music, SoundCloud, Deezer und Shazam verbreitet. Das Media-Volumen liegt insgesamt im zweistelligen Millionenbereich.

Startschuss für die ersten Spots ist der 5. März, für Print der 25. März. Der Clip ist ab sofort bei YouTube online.

Die Kampagnenseite mit Clip, Making-of und Song zum Download ist hier abrufbar.

Immowelt.de ist eines der führenden Immobilienportale in Deutschland und Teil der Immowelt Group.

Neubau-Boom in Großstädten: Angebot und Bedarf entwickeln sich auseinander

Neubau-Boom in Großstädten: Angebot und Bedarf entwickeln sich auseinander

Teure Neubauten lassen Angebotspreise immer stärker steigen / Immowelt.de analysiert für Städte mit mehr als 500.000 Einwohnern Preise für angebotene und angefragte Kaufimmobilien / Leipzig, Dresden, Nürnberg und Berlin: Angebote prozentual deutlich teurer als angefragte Objekte / In Essen werden teurere Wohnungen nachgefragt als angeboten, Dortmund ausgeglichen

Nürnberg, 26. April 2017. Mehr als 375.000 Baugenehmigungen verzeichnete das Statistische Bundesamt für 2016, der höchste Stand seit 1999. Häufig genug liegen die Preise für entstehende Neubauten aber über dem, was angehende Käufer zu zahlen bereit sind. Immowelt.de zeigt in einer Analyse der 14 größten Städte Deutschlands, wie weit die Angebote von den Preisvorstellungen potentieller Abnehmer abweichen.

Große Differenz in Leipzig, Dresden, Nürnberg und Berlin

Leipzig erlebt seit Jahren ein starkes Bevölkerungswachstum, entsprechend viel wird gebaut. Allein 2016 wurden Baugenehmigungen für 3.204 Wohnungen erteilt. Gleichzeitig sind viele Bestandsobjekte am Markt, die preislich deutlich unter den Neubauten liegen. Der Effekt: Kaufimmobilien wurden im 1. Quartal 2017 für 2.060 Euro im Median angeboten. Die Käufer in Leipzig fragten auf immowelt.de jedoch Objekte für durchschnittlich 1.590 Euro nach. Die Schere zwischen Angebot und Nachfrage klappt damit um 23 Prozent auseinander.

Auch im nahen Dresden weichen die Wünsche der Kaufinteressenten deutlich von der Angebotslage ab. Wurden Kaufimmobilien im zurückliegenden Quartal für 2.160 Euro je Quadratmeter angeboten, lag der Nachfragepreis mit 1.950 Euro um 10 Prozent niedriger. Wie in Leipzig existiert auch in Dresden ein großer verfügbarer Bestand, neben dem Neubauprojekte um die Gunst der Käufer buhlen. Die 3.253 in 2016 genehmigten Wohnungen lassen erwarten, dass Angebotspreise und Nachfrage wie in Leipzig auseinanderdriften werden.

Eine ähnliche Abweichung wie in Dresden ist auch in Nürnberg zu beobachten: Für 3.060 Euro wurden hier im 1. Quartal 2017 Kaufimmobilien angeboten. Kaufinteressierte fragten jedoch Objekte für 2.740 Euro im Mittel nach. Nürnberg erlebt nach vielen Rückschlägen wie der Pleite des Quelle-Konzerns seit einigen Jahren einen Aufschwung. Neue Unternehmen siedeln sich an, die Stadt wächst. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an den Immobilienmarkt in der Stadt. Die Nürnberger Immobilienkäufer fragen aktuell jedoch deutlich günstigere Objekte nach, als in der Breite angeboten werden.

Berlin ist die einzige Millionenstadt, in der die Differenz zwischen Angebots- und Nachfragepreis eine Höhe von 10 Prozent erreicht. Hamburg, München und Köln liegen hier nur bei 2 bis 6 Prozent. Immobilien wurden in der Bundeshauptstadt im 1. Quartal 2017 für 3.600 Euro angeboten, Kaufwillige fragten Objekte für 3.230 Euro im Median nach. Am Berliner Markt ist zu beobachten, dass lageabhängig extrem hohe Preise ausgeschrieben werden, im Bestand wie im Neubau. Letzterer boomt: 2016 wurden in Berlin Baugenehmigungen für 21.119 neue Wohnungen erteilt – knapp 18 Prozent mehr als 2015. Ob die neu entstehenden Objekte die Preisvorstellungen der potentiellen Käufer treffen werden, bleibt dabei abzuwarten.

Umgekehrtes Verhältnis in Essen, ausgeglichenes Bild in Dortmund

In Essen, der alten Zechenstadt im Ruhrgebiet, fragten die Interessenten im 1. Quartal 2017 durchschnittlich teurere Immobilien nach, als angeboten wurden. Bei 1.380 Euro je Quadratmeter lag hier der Angebotspreis, der Nachfragepreis bei 1.430 Euro (+4 Prozent). Ein Grund ist die relativ verhaltene Bautätigkeit in der Stadt: 2016 wurden nur 824 neue Wohnungen genehmigt. Gleichzeitig sind viele günstige, teils unattraktive Bestandsbauten am Markt, sodass mehr Kaufinteressenten die im Verhältnis teureren Objekte anfragen.

Das Verhältnis zwischen Angebots- und Nachfragepreisen ist in Dortmund hingegen quasi ausgeglichen: Für 1.650 Euro wurden im 1. Quartal 2017 Kaufimmobilien angeboten, auf immowelt.de nachgefragt wurden Objekte für 1.640 Euro im Mittel. Die Preisvorstellungen der Käufer und die aufgerufenen Preise haben sich hier auf gleichem Niveau eigependelt.

Zwischen den Extremen bewegen sich die übrigen Großstädte über 500.000 Einwohner. Düsseldorf (Nachfragepreis 9 Prozent niedriger als der Angebotspreis) weist hingegen bereits ähnliche Tendenzen wie Leipzig, Dresden, Nürnberg und Berlin auf: Es wird viel gebaut, aber etwas Anderes gesucht.
Grafiken und Tabellen zu den 14 untersuchten Städten stehen hier zum Download bereit.

Berechnungsgrundlage
Für die Analyse wurden mehr als 43.400 Angebote untersucht, die im 1. Quartal auf immowelt.de inseriert wurden. Die Preise sind jeweils Angebots-, keine Abschlusspreise und geben den Median der im 1. Quartal 2017 angebotenen Wohnungen und Häuser wieder. Der Median ist der mittlere Wert der Angebotspreise. Für die Nachfragepreise wurden die Anfragen auf die angebotenen Objekte untersucht und ebenfalls der Median gebildet. Auch hier handelt es sich nicht um Abschlusspreise.

Quelle für die Anzahl der Baugenehmigungen: Statistische Ämter der jeweiligen Städte sowie jeweilige Landesämter für Statistik

Die Ergebnisse im Überblick:

Stadt Angebotspreis Nachfragepreis Differenz
Berlin 3.600 €/m² 3.230 €/m² -10%
Bremen 1.840 €/m² 1.780 €/m² -3%
Dortmund 1.650 €/m² 1.640 €/m² -1%
Dresden 2.160 €/m² 1.950 €/m² -10%
Düsseldorf 3.410 €/m² 3.110 €/m² -9%
Essen 1.380 €/m² 1.430 €/m² 4%
Frankfurt/Main 4.180 €/m² 3.920 €/m² -6%
Hamburg 4.000 €/m² 3.760 €/m² -6%
Hannover 2.380 €/m² 2.230 €/m² -6%
Köln 2.960 €/m² 2.890 €/m² -2%
Leipzig 2.060 €/m² 1.590 €/m² -23%
München 6.710 €/m² 6.430 €/m² -4%
Nürnberg 3.060 €/m² 2.740 €/m² -10%
Stuttgart 3.830 €/m² 3.600 €/m² -6%

Mehr Treffer beim Googeln nach neuen vier Wänden: immobilien.de und immobilo kooperieren

Mehr Treffer beim Googeln nach neuen vier Wänden: immobilien.de und immobilo kooperieren
Geretsried. Deutschlands viertgrößtes Immobilienportal, immobilien.de, und die Immobilien-Suchmaschine immobilo kooperieren: immobilo bildet zum Start ca. 120.000 Objekte von immobilien.de ab. Damit arbeitet immobilo bereits mit 20 Immobilienportalen, darunter Marktgrößen wie Immowelt und 1A-Immobilienmarkt zusammen.

 

immobilien.de, kalaydo.de und ebay kooperieren im Bereich Immobilien

 

immobilien.de, kalaydo.de und ebay kooperieren im Bereich Immobilien
Bad Tölz/Köln, 5.2.2010. Die beiden Onlineportale immobilien.de und kalaydo.de haben sich in den vergangenen Tagen zur Immobilienvermittlung zusammengeschlossen. Die Idee hinter der Kooperation ist einfach: Je breitgestreuter ein Immobilienmakler seine freistehenden Häuser und Wohnungen anbietet, desto höher ist seine Chance auf eine schnelle und erfolgreiche Vermittlung. Während immobilien.de ein bundesweit tätiges, reines Immobilienportal ist, zeigt sich die branchenübergreifende Anzeigenplattform kalaydo.de vor allem in Nordrhein-Westfalen, Rheinland Pfalz, Hessen und Sachsen-Anhalt stark. Daniel Hildebrandt, Leiter des Immobilienbereichs von kalaydo.de erläutert: “In einem persönlichen Gespräch zwischen uns wurde schnell deutlich, dass ein gemeinsames Angebot für Makler, Immobiliensuchende und unsere Portale Vorteile